Zum heute vorgestellten Ländervergleich des INSM-Bildungsmonitors 2024 erklärt Arbeitgeberpräsident Dr. Jörg Brückner:
„Es ist erfreulich, dass Sachsen erneut seine Spitzenposition im Bildungsmonitor behaupten konnte. Dies unterstreicht die kontinuierliche Leistungsfähigkeit unseres Bildungssystems. Besonders hervorzuheben sind die Bestwerte in den Handlungsfeldern Schulqualität und Forschungsorientierung. Diese Erfolge spiegeln sich unter anderem in der hohen Nutzung von Ganztagsangeboten in Kitas und Schulen sowie in den hervorragenden Lese-Kompetenzen der Neuntklässler wider.
Doch trotz dieser Erfolge gibt es auch Bereiche, die uns Sorgen bereiten und dringend angegangen werden müssen. Beispielsweise bleibt die Schulabbrecherquote mit 8,4 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Wir dürfen es nicht zulassen, dass junge Menschen ohne Abschluss die Schule verlassen. Es ist entscheidend, dass wir Lösungen finden, um diese Jugendlichen zum Schulerfolg zu führen, ohne das Bildungsniveau abzusenken. Zu den weiteren bildungspolitischen Herausforderungen zählt die Reduzierung der hohen Zahl verspäteter Einschulungen. Auch im Bereich der digitalen Bildung besteht erheblicher Nachholbedarf.
Nur mit gut ausgebildeten jungen Menschen können wir unseren zukünftigen Wohlstand sichern. Die Rahmenbedingungen müssen so gestaltet werden, dass wir den Anschluss an das internationale Spitzenniveau halten können. Der Wettbewerb um die klügsten Köpfe findet, analog zum täglichen Geschäft der Unternehmen, längst auf internationaler Ebene statt.“
Die komplette Studie mit allen Länderprofilen und dem Schwerpunktthema „Potenziale der Zuwanderung im Bildungssystem heben“ erscheint am 03.09.2024.
