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Kategorie: Positionen

Deutschland lähmt sich selber

Deutschland musste in den vergangenen zehn Jahren einen dramatischen Verlust an Wettbewerbsfähigkeit hinnehmen. Neben den unmittelbaren Folgen des Ukraine-Krieges, der die Energiepreise in bislang nicht gekannte Höhen trieb, sind es vor allem hausgemachte Probleme, die den Standort lähmen: überbordene und stetig weiter wuchernde Bürokratie, hohe Steuern und Abgaben bei einer allenfalls mittelmäßigen Infrastruktur sowie einem im internationalen Vergleich nur durchschnittlich erfolgreichen Bildungssystem. Es muss dringend wieder ein „Ruck“ durch das Land gehen, um die selbst auferlegten Wachstumsfesseln zu lösen.

Den Standpunkt des Instituts für Mittelstands- und Regionalentwicklung (imreg) finden Sie hier.

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Trübe Konjunkturaussichten: Deutschland ist internationales Schlusslicht beim Wirtschaftswachstum

Kein anderes Industrieland hat eine derart schwache Erholung nach der Corona-Krise zu verzeichnen wie Deutschland. Hohe Energiepreise, steigende Finanzierungskosten und sinkender Privatkonsum führen dieses Jahr voraussichtlich zur Schrumpfung der deutschen Wirtschaft. Dabei muss die Geldpolitik aufgrund der nach wie vor zu hohen Inflationsraten weiterhin restriktiv bleiben. Hierunter leidet vor allem das Baugewerbe enorm, wo der Auftragseingang schon seit Monaten sinkt und die Zahl der Baugenehmigungen regelrecht eingebrochen ist auf den tiefsten Stand seit Jahrzehnten. Auch vom Exportgeschäft sind infolge der schwächelnden Konjunktur in den USA und China keine positiven Impulse zu erwarten.

Detaillierte Informationen zur aktuellen konjunkturellen Lage in der sächsischen Wirtschaft können Sie hier nachlesen.

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Stark im Netzwerk

Die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V. (VSW) setzt sich für eine Stärkung der dualen Berufsausbildung ein. Dafür ist die aktuelle Teilschulnetzplanung für die berufsbildenden Schulen ein wichtiger Baustein. Um das Berufsschulnetz zukunftsorientiert weiterzuentwickeln, sind grundsätzlich folgende Maßnahmen umzusetzen:

In der Berufsbildung ist eine Abkehr vom gesetzlich verankerten Wohnortprinzip notwendig. Maßgeblich hat zukünftig der Betriebsstandort zu sein, was einen Wechsel zum Standortprinzip bedeutet. Es bedarf hierfür einer Änderung des Sächsischen Schulgesetzes.Die Teilschulnetzplanung ist enger mit dem regionalen ÖPNV-Angebot zu verknüpfen, denn die Erreichbarkeit von Berufsschule und Ausbildungsbetrieb hängt für die Auszubildenden auch von einem adäquaten Fahrplan ab.Die Qualität in der Berufsausbildung ist entscheidend, um als Wirtschaftsstandort langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben. Aus diesem Grund wird die Etablierung von Kompetenzzentren begrüßt.Die voranschreitende Digitalisierung in den Unternehmen führt zu einem steigenden Bedarf an IT-Kompetenzen. Um diese zu gewährleisten, sind weitreichende Investitionen – von der technischen Infrastruktur bis hin zur Weiterbildung des Lehrpersonals – notwendig. Die entsprechenden Finanzmittel des „DigitalPakts“ sind den Schulträgern hierfür schnellstmöglich bereitzustellen.Schulträger müssen die Möglichkeit erhalten, von der gesetzlich definierten Mindestschülerzahl von 550 für Berufsschulzentren abzuweichen, um strategische Reserven für Ansiedlungen, auch von mittelständischen Unternehmen, vorzuhalten.

Das vollständige Positionspapier finden Sie hier.

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VSW-Maßnahmenprogramm „Sachsen hilft weiter“

Wir unterbreiten der Staatsregierung folgenden Vorschlag, der geeignet ist, die noch bestehenden Lücken zügig und verantwortungsbewusst zu schließen:

Ein einmaliger Zuschuss in Höhe von 3.000 Euro je Beschäftigten für die kleinen Firmen mit maximal 50 Mitarbeitern, also in Summe max. 150.000 Euro zur Überbrückung der Umsatzrückgänge und Zahlungsausfälle, um diese Firmen in die Lage zu versetzen, die Wiederaufnahme des Geschäfts in den nächsten Wochen finanzieren zu können.Mittelständische Unternehmen im Bereich 50 bis 250 Mitarbeiter sollen keinen Zuschuss, aber ein besichertes Nachrangdarlehen erhalten, bemessen am durchschnittlichen Liquiditätsbedarf für zwei Monate zwischen 1,5 und 6 Mio. Euro (berechnet entsprechend der Bundesbank-Statistik).

Es versteht sich von selbst, dass diese Gelder ausschließlich zur Stabilisierung der Unternehmen eingesetzt und nicht entnommen werden dürfen.

Diese Maßnahmen, so Dr. Brückner, sind sehr dringend. Die Unternehmen setzen dafür auf die bevorstehende Entscheidung des Sächsischen Landtages in der Sondersitzung am 09.04.2020.

In einem zweiten Teil schlagen wir die Anpassung bestehender sächsischer Programme vor, die neu dotiert werden müssen, wie jenes für die kleinen Unternehmen unter 50 Mitarbeitern (bekannt als „kleine GA“) bzw. die FuE-Projektförderung für Unternehmen, die sich den strukturellen Herausforderungen mit neuen Produkten stellen müssen.

‚Last but not least‘ bitten wir den Freistaat Sachsen um die temporäre Änderung des Bundesprogrammes zur Erleichterung von Investitionen.

VSW_Vorschlag_Massnahmenprogramm_Sachsen_hilft_weiter.pdf (177,5 KiB)

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Globale Wettbewerbsfähigkeit stärken – Innovationskraft verbreitern

Die sächsische Wirtschaft hat sich in den letzten Jahren positiv entwickelt. Wirtschaft und Einkommen wuchsen überdurchschnittlich. Die Erwerbstätigkeit erreicht gegenwärtig den höchsten Stand seit 1991. Gleichzeitig waren noch nie seit der Wiedervereinigung so wenig Sachsen arbeitslos gemeldet. Zu verdanken ist diese Entwicklung insbesondere einer hohen Investitionsbereitschaft der sächsischen Unternehmen. Hierzu trug im Freistaat eine verlässliche Wirtschaftspolitik mit guten Rahmenbedingungen für Investitionen und Unternehmertum bei, die von einer überdurchschnittlichen öffentlichen Investitionsquote begleitet wurde.

Aus Sicht der VSW ist die Technologie- und Innovationsförderung in der neuen Förderperiode mit hoher Priorität technologie- und branchenoffen fortzusetzen. Dabei sollten eine Verschlankung der Programme und eine stärkere Fokussierung auf Innovationen und Mittelstand erfolgen.

VSW-Positionspapier zur neuen EU-Förderperiode 2021-2027

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imreg-Standpunkt: Politik erzwingt Disruption in einem systemrelevanten Industriezweig – Herausforderungen für Standort steigen

[06.02.20] Die systemrelevante sächsische Automobil- und Zulieferindustrie steht gleichzeitig vor mehreren Herausforderungen. Die Politik greift mit massiver Regulierung ein, was den Strukturwandel hin zu neuen Antriebstechnologien und Verkehrskonzepten beschleunigt und gleichzeitig zu einer globalen Nachfrageschwäche bei steigender Kostenbelastung führt. Das hat die Produktionsentwicklung in der deutschen Automobilindustrie regelrecht einbrechen lassen, wovon wiederum besonders die Zulieferbereiche betroffen sind. Sachsen treffen diese Entwicklungen überproportional.

Angesichts der schwierigen Situation der Automobil- und Zulieferbranche muss die Politik auf Landes- und Bundesebene ihre Hausaufgaben machen und so zur Verbesserung der Produktions- und Standortbedingungen vor Ort beitragen.

imreg-Standpunkt „Politik erzwingt Disruption in einem systemrelevanten Industriezweig – Herausforderungen für Standort steigen“

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